21.07.2016

Technische Hochschule Ingolstadt in BMBF-Förderprogramm aufgenommen

Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) ist eine von zehn Fachhochschulen in Deutschland, die im Rahmen des neu etablierten Forschungsprogramms "Starke Fachhochschulen - Impuls für die Region" (FH-Impuls) gefördert wird. Das Programm ist insgesamt mit 55 Millionen Euro für vier Jahre ausgestattet.

Von 81 Hochschulen, die sich beworben haben, gelang im letzten Jahr der THI der Sprung in die finale Auswahlrunde mit nur noch 20 Wettbewerbern. Im Mai hat die THI dann ihr ausführliches Konzept für eine strategische Forschungs- und Innovationspartnerschaft vorgelegt und am 07. Juli haben der Präsident und der Vizepräsident Forschung in Bonn das Konzept einer hochrangigen Jury vorgestellt.

Hierzu erklärt der Bundestagsabgeordnete Reinhard Brandl: "Die jetzt beschlossene Aufnahme in das Programm ist ein Riesenerfolg für die THI und die ganze Region. Ich möchte allen Beteiligten zu dieser Leistung herzlich gratulieren. Die THI festigt damit ihren Ruf als eine der führenden Forschungshochschulen in Deutschland. Das Programm passt hervorragend zu unserer regionalen Strategie, die THI als Innovationsmotor zu etablieren. An der Hochschule entwickelte Technologien sollen möglichst nahtlos von der Wirtschaft übernommen und damit die Arbeitsplätze von morgen geschaffen werden. Das Digitale Gründerzentrum fördert dabei die Neugründung von Unternehmen. FH-Impuls setzt auf Partnerschaften mit bestehenden Unternehmen. Beide zusammen stärken die THI und insbesondere auch die Automobilwirtschaft in unserer Region."

In Kooperation mit über 20 hochspezialisierten kleineren und mittleren Unternehmen sowie mit Automobilherstellern und -zulieferern baut die THI nun unter dem Namen SAFIR eine strategische Partnerschaft auf, die an innovativen Technologien in der Fahrzeug- und Verkehrssicherheit forscht. Eine Basis der Partnerschaft bildet das erst kürzlich eingeweihte Forschungs- und Testzentrum CARISSMA, das im Rahmen des Vorhabens zum Leitzentrum für Verkehrssicherheit aufgebaut werden soll. Im Fokus der Forschungsarbeit steht dabei neben dem Schutz der Fahrzeuginsassen, vor allem auch der Schutz von ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Das Forschungsspektrum umfasst beispielsweise die Entwicklung von Testmethoden zur Absicherung des autonomen Fahrens ebenso wie die Erforschung von Anforderungen für sichere Elektromobilität. 

Weitere Informationen zu FH Impuls finden Sie unter folgendem Link:

Bundesministerium für Bildung und Forschung