24.04.2015

Ingolstadt erhält Ehrenplakette des Europarats

Ingolstadt und Aschaffenburg werden dieses Jahr mit der Ehrenplakette des Europapreises auszeichnen. Dies wurde am Dienstag,  21. April 2015, nach der Sitzung des Europarates in Straßburg bekannt. Damit werden die bayerischen Städte für ihre partnerschaftlichen Aktivitäten zum Wohle der Völkerverständigung geehrt. Bundestagsabgeordneter Dr. Reinhard Brandl gratuliert seiner Heimatstadt Ingolstadt: „Die Auszeichnung mit der Ehrenplakette des Europapreises steht für die Intensität, mit der die Stadt Ingolstadt ihre Partnerschaften lebt. Über den Jugend- und Schüleraustausch hinaus sind in jüngster Zeit Kooperationen und Forschungsprojekte mit Hochschulen und Städten hinzugekommen.“

Bundestagskollege Tobias Zech, der den Deutschen Bundestag im Europarat vertritt, ergänzte: „Den europäischen Gedanken in Kommunen vorzuleben ist ein Kapital, mit dem sich Freundschaft und Verständigung über die Grenzen hinweg vermehren lassen – besonders in schwierigen politischen Zeiten. Es freut mich, dass mit Ingolstadt und Aschaffenburg zwei bayerische Kommunen in diesem Jahr die Ehrenplakette erhalten.“

Hintergrund: Die Ehrenplakette ist die höchste Auszeichnung auf dem Weg zum Europapreis. Kommunen, die das Europadiplom, die Ehrenfahne und schließlich die Ehrenplakette erhalten haben, qualifizieren sich für den Europapreis. Der Europapreis wird seit 1955 als höchste Auszeichnung des Europarats an Gemeinden und Kommunen verliehen, die durch Städtepartnerschaften, Austauschprogramme und Initiativen den europäischen Dialog über die Grenzen hinweg lebendig halten. Der Europapreis geht im Jahr 2015 an die Städte Dresden und Vara. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Städte wie Kaliningrad (2005), Bologna (1995), Istanbul (1959) und Wien (1958).

Informationen zur Auszeichnung

Tags: Wahlkreis und Europa