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15.11.2009

40 Tage im Bundestag - Reinhard Brandl berichtet der JU Eitensheim

Reinhard Brandl spricht über seine ersten Tage im Bundestag
Reinhard Brandl spricht über seine ersten Tage im Bundestag
Reinhard Brandl und die JU Eitensheim am Wahltag
Reinhard Brandl und die JU Eitensheim am Wahltag
Datum:
15.11.2009
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Ort:
Gemeinde Eitensheim

Der neu gewählte Bundestagsabgeordnete Dr. Reinhard Brandl gab den Mitgliedern der JU Eitensheim einen Einblick in die Ereignisse seit dem 27. September 2009. Mit der Wahl zum Bundestagsabgeordneten hat sich sein Leben grundlegend geändert. Am Tag der Wahl traf sich Brandl zu einem Gruppenbild mit den Mitgliedern der JU Eitensheim vor einem Banner mit der Aufschrift: Reinhard Brandl, einer von uns in den Bundestag. Dieses Banner wurde ihm von seinem heimischen Ortsverband zur Unterstützung in der stressigen Wahlzeit gewidmet. Zu diesem Zeitpunkt war Brandls emotionale Anspannung am Höhepunkt, kamen doch die ersten Hochrechnungen der Wahlergebnisse rein. Im CSU-Haus in Ingolstadt feierte der frischgebackene Bundestagsabgeordnete am Abend mit sämtlichen Vertretern der CSU und JU, sowie mit einigen Mitgliedern des Kreis- und Ortsverbandes, seinen Wahlsieg. Schon am nächsten Tag ging es für Reinhard Brandl nach Berlin – begleitet vom Bayerischen Fernsehen. „Die ersten Wochen in Berlin sind von organisatorischen Herausforderungen geprägt gewesen“, so Brandl. Zu diesem Zeitpunkt hatte er weder eine Unterkunft, noch ein Büro oder Mitarbeiter in Berlin. Mittlerweile kann er jedoch aufatmen, denn seit diesem Freitag sind seine Büroräume sicher und auch sein Team ist komplett. Beeindruckt zeigte sich der neue Bundestagsabgeordnete vor allem von der Dimension des Reichstages. Allein in der Verwaltung des Deutschen Bundestages sind 2500 Mitarbeiter beschäftigt. Dazu kommen die über 600 Abgeordneten mit durchschnittlich je drei Büros und zahlreichen Angestellten. Respektvoll bezeichnete Reinhard Brandl den Plenarsaal des Bundestages als einen „besonders starken und beeindruckenden Raum“. Bisher konnte er schon genügend Sitzungsluft schnuppern. Neben den Plenarsitzungen wohnte er sämtlichen Sitzungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie der CSU-Landesgruppe bei. Gependelt ist Brandl bisher hauptsächlich mit dem Zug. Falls es einmal wieder schneller gehen musste – der Bundestagsabgeordnete nimmt trotz der Arbeit in Berlin immer noch zahlreiche Termine in seinem Wahlkreis war – wurde das Flugzeug herangezogen. Insgesamt wird der Eitensheimer 23 Arbeitswochen in der Hauptstadt zubringen und abwechselnd eine Woche in Berlin und eine Woche zu Hause in Eitensheim sein. An den enormen Medien- u Presseauflauf – insbesondere im Anschluss an die Plenarsitzungen – muss sich Reinhard Brandl allerdings noch gewöhnen. Im Wahlkampf waren es vor allem die lokalen Medien, die ihn begleitet haben. In Berlin stürzen sich alle großen, namenhaften Fernsehsender bis hin zu ausländischen Medien auf die Bundestagsabgeordneten. Mit dem von CDU, CSU und FDP unterschriebenen Koalitionsvertrag ist erstmals der neue Bundestag zusammengetreten. Bezüglich des Koalitionsvertrages stellte Reinhard Brandl fest, dass die CSU durch den Ministerpräsidenten Horst Seehofer alle wichtigen Punkte aus dem Wahlprogramm auch hier platzieren konnte. Neben den Steuersenkungen und der größeren Unterstützung der Landwirte wurde auch das Betreuungsgeld im schwarz-gelben Koalitionsvertrag festgeschrieben. Neben der Tätigkeit in Berlin bestreitet der Bundestagsabgeordnete weiterhin zahlreiche Termine in seinem Wahlkreis. Schließlich ist sich Reinhard Brandl seiner Verantwortung gegenüber seinen Wählerinnen und Wählern bewusst und die Bürgernähe für ihn eine der wichtigsten Eigenschaften, die einen Abgeordneten auf dem Boden der Tatsachen festhält.

Gasthaus Binder
Eichstätter Straße 2
85117 Eitensheim