In der Debatte im Bundestag letzte Woche ging es um die Vorschläge der Linken zur Ausweitung der Mitbestimmung in Betrieben. Mein Kollege Peter Aumer macht deutlich: Mehr Mitbestimmung klingt gut, aber die Anträge gehen aus seiner Sicht weit darüber hinaus. Statt einer Weiterentwicklung drohe eine Verschiebung der Verantwortung in den Unternehmen, bei der unternehmerische Entscheidungen zunehmend blockiert werden könnten.
Besonders klar wird das im Schlagabtausch mit Pascal Meiser: Dieser argumentiert, dass mehr Mitbestimmung Arbeitsplätze sichern kann und fordert Betriebsräte in allen Betrieben. Aumer kontert direkt. Das Problem seien nicht einzelne sinnvolle Ansätze, sondern die ideologische Stoßrichtung der Anträge insgesamt. Für ihn bedeutet das Konzept der Linken am Ende: Mitregieren im Betrieb statt verantwortlicher Unternehmensführung.
Sein Fazit: Gute Arbeitsplätze entstehen durch starke, wettbewerbsfähige Unternehmen und durch Zusammenarbeit, nicht durch Zwang oder Blockaden.
Meilenstein im Kampf gegen häusliche Gewalt!
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 266.000 Fälle von häuslicher Gewalt im Jahr 2024, doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Häusliche Gewalt ist kein Einzelschicksal, sondern ein strukturelles Problem, das uns alle angeht. Viele Betroffene schweigen aus Angst, Scham oder der Sorge, dass eine Anzeige die Situation verschlimmert.
Viele rechte Parteien wollen nicht mit der AfD zusammenarbeiten. Gründe dafür sind immer wieder auftauchende extremistische Aussagen, Kontakte ins rechtsextreme Milieu und Positionen, die selbst anderen Nationalkonservativen zu radikal sind.
Während Parteien wie Melonis Fratelli d’Italia oder Le Pens Rassemblement National versuchen, regierungsfähig zu wirken, sorgt die AfD regelmäßig für Skandale rund um Geschichtsrelativierung, Demokratiefeindlichkeit und Nähe zu autoritären Narrativen.
Niedrigere Kassenbeiträge fordern – das klingt immer gut.
Aktuell machen das auch Bündnis 90/Die Grünen.
Das Problem: Wir kämpfen gerade darum, die Beiträge überhaupt stabil zu halten.
Mit der Gesundheitsreform geht die Bundesregierung deshalb einen anderen Weg:
👉 Einsparungen im gesamten System, damit die Beiträge nicht weiter steigen.
Was heißt das konkret?
– Krankenkassen müssen effizienter wirtschaften
– Krankenhäuser werden strukturell reformiert
– Bei Medikamentenpreisen wird stärker eingegriffen
– Alle Beteiligten leisten ihren Beitrag, um Kosten zu begrenzen
Denn klar ist:
Einfach Beiträge senken zu fordern ist leicht.
Ein System zu finanzieren, das langfristig funktioniert, ist die eigentliche Herausforderung.
Der neue Wehrdienst in Deutschland basiert zunächst auf Freiwilligkeit. Er soll die Bundeswehr personell stärken. Junge Männer müssen einen Fragebogen zur Wehrerfassung ausfüllen, während Frauen freiwillig teilnehmen können. Erst bei Interesse wird man zur Musterung eingeladen. Der eigentliche Wehrdienst bleibt freiwillig und dauert in der Regel mindestens sechs Monate. Nur falls sich langfristig nicht genug Freiwillige melden, könnte der Bundestag später eine sogenannte „Bedarfswehrpflicht“ beschließen. 
Die Bundeswehr präsentiert sich dabei zunehmend auch als moderner Arbeitgeber, der neben dem Wehrdienst Ausbildungsplätze, Studiengänge oder technische Berufe. Deshalb ist es für junge Menschen interessant, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Videobearbeitung ist der Moment, in dem aus rohem Material plötzlich Atmosphäre wird 🎬
Schnitt, Musik, Timing und Details entscheiden oft darüber, ob ein Video einfach nur gesehen oder wirklich gefühlt wird. ✨