Reinhard Brandl stellte sich den Landesdelegierten wieder als Schatzmeister zur Wahl.
Datum:
13.11.2009
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Die Junge Union Bayern kam am Freitag zu einer dreitägigen Landesversammlung unter dem Motto „Generation Aufbruch. Zukunft CSU“ in Weiden i. d. Oberpfalz zusammen. Am Freitagabend wählte der CSU-Parteinachwuchs zunächst einen neuen Vorstand und bestätigte dabei unter anderem ihren bisherigen Landesvorsitzenden Stefan Müller, MdB sowie unseren Bundestagsabgeordneten Dr. Reinhard Brandl als Landesschatzmeister mit großer Mehrheit in ihrem Amt.
Der 32-jährige Eitensheimer stellt damit auch das Bindeglied zwischen der Jungen Union und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion dar. Brandl ist nämlich auch stellvertretender Sprecher der Jungen Gruppe der Unionsfraktion. Dieser Gruppe gehören alle jungen Abgeordneten der CDU und der CSU an. „Meine Wahl in den Bundestag zeigt, dass die Junge Union auch wirklich politische Bedeutung hat. Meine langjährige Arbeit in der JU möchte ich auch nach der Bundestagswahl fortführen,“ rief der promovierte Informatiker den Delegierten zu.
Die beiden nachfolgenden Tage waren von guten und sachorientierten Diskussionen geprägt, die größtenteils aus den hervorragenden Redebeiträgen der hochkarätigen Gäste, zu denen der Parteivorsitzende und Ministerpräsident Horst Seehofer, Staatsminister Georg Fahrenschon, Generalsekretär Alexander Dobrindt und Staatssekretär Markus Sackmann zählten, hervorgingen. In seiner Rede ermutigte der CSU-Chef Host Seehofer die Jungunionisten zu einem neuen „Wir-Gefühl“, zu Stolz und Geschlossenheit und zeigte mit Blick auf die geplante Parteireform auf, die CSU zu einer „Mitmachpartei“ gestalten zu wollen. Zudem wurde deutlich, dass der Parteinachwus und die Parteispitze auch inhaltlich im Rahmen der drei Ecksäulen „Familie, Bildung und Innovation“ übereinstimmten. Besonderes Highlight der Landesversammlung war aber der Delegiertenabend auf Schloss Guteneck, bei dem Altministerpräsident und CSU-Ehrenvorsitzender Dr. Edmund Stoiber und seine Ehefrau Karin der jungen Generation ihre Aufwartung machten.
Es gibt einen Unterschied zwischen Patriotismus und Nationalismus.
Patriotismus bedeutet für mich, sein Land zu schätzen. Nationalismus beginnt dort, wo die Liebe zum eigenen Land mit der Abwertung anderer verbunden wird. Das eine verbindet. Das andere trennt.
Deutschland ist mehr als seine Grenzen. Deutschland sind die Menschen, die jeden Morgen aufstehen, Verantwortung übernehmen, Familien gründen, Unternehmen führen, sich ehrenamtlich engagieren oder einfach füreinander da sind. Sie alle machen unser Land aus.
Ich bin nicht stolz auf Deutschland, weil es fehlerlos wäre. Ich bin stolz auf die Werte, auf denen unser Land aufbaut: Einigkeit und Recht und Freiheit. Auf eine Demokratie, die unterschiedliche Meinungen aushält. Auf einen Rechtsstaat, der Macht begrenzt und Freiheit schützt. Und auf eine Gesellschaft, die jeden Tag daran arbeitet, diesen Werten gerecht zu werden.
Ich lasse mir diese Wertschätzung für unser Land nicht von den politischen Rändern nehmen. Man muss nicht rechtsextrem sein, um Deutschland zu lieben. Genauso wenig muss man Deutschland kleinreden, um ein überzeugter Demokrat zu sein.
Für mich gehört beides zusammen: der ehrliche Blick auf die Probleme unseres Landes und die Überzeugung, dass es sich lohnt, für dieses Deutschland zu arbeiten. Denn wer sein Land schätzt, der übernimmt Verantwortung. Nicht, weil Deutschland perfekt ist, sondern weil es unsere gemeinsame Heimat ist.
Deutschland verdient keine blinde Bewunderung. Aber es verdient Menschen, die Missstände benennen, wo sie bestehen, und gleichzeitig nie vergessen, wie viel Gutes dieses Land ermöglicht.
Unser Land wird nicht dadurch besser, dass wir es gegeneinander ausspielen oder schlechtreden. Es wird besser, wenn wir es mit Zuversicht, Respekt und Verantwortung gestalten.
Dafür setze ich mich jeden Tag ein.
Für unser Deutschland.
Achtung Veranstaltung! Vom 3. bis 5. Juli 2026 feiern wir gleich mehrere besondere Jubiläen:
🎯 75 Jahre Schützengesellschaft Tell Steinsdorf e.V.
🎺 55 Jahre Schambachtaler Blaskapelle e.V.
🎶 Bezirksmusikfest MON Mittelbayern
📅 Freitag, 03. Juli 2026
🍻 Schambachrauschen (16+)
🕕 18:00 Uhr | Bierzeltbetrieb mit Blasmusik
🕤 21:30 Uhr | Livemusik mit Saustoimusi
🕛 00:00 Uhr | Party mit DJ „X“
📅 Samstag, 04. Juli 2026
🎯 75 Jahre Schützengesellschaft Tell Steinsdorf e.V.
🕓 16:00 Uhr | Festbieranstich vor der Steinsdorfer Kirche
🕔 17:00 Uhr | Sternmarsch der Vereine mit den Blaskapellen des Bezirks Mittelbayern
🕕 18:00 Uhr | Abendessen mit Blasmusik
🕣 20:30 Uhr | Livemusik mit Dezent Böhmisch
📅 Sonntag, 05. Juli 2026
🎺 Bezirksmusikfest MON Mittelbayern
🎉 55 Jahre Schambachtaler Blaskapelle e.V.
🕗 08:00 Uhr | Frühschoppen
⛪ 10:00 Uhr | Festgottesdienst in der Steinsdorfer Kirche
🍽️ 11:00 Uhr | Mittagstisch mit Festreden
🎶 14:00 Uhr | Festumzug mit anschließendem Gemeinschaftschor der Blaskapellen des Bezirks Mittelbayern
🎤 15:00 Uhr | Livemusik mit bayrisch Jambalaya
🥨🍺 Drei Tage Blasmusik, Festzeltbetrieb, Gemeinschaft und beste Stimmung. Wir freuen uns auf euren Besuch!
Die Rentenreform macht unser System zukunftsfest: Mit einer Kapitaldeckung nach schwedischem Vorbild schaffen wir eine zusätzliche, stabile Säule der Altersvorsorge. Gleichzeitig wird das Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung angepasst, ohne die aus dem Blick zu verlieren, die körperlich belastende Berufe ausüben oder gesundheitlich eingeschränkt sind. Denn früher in Rente gehen darf kein Privileg für Gutverdienende und Gesunde bleiben.
Wer demokratische Parteien pauschal als „faschistisch“ bezeichnet, überschreitet eine Grenze des politischen Anstands. Der Begriff Faschismus steht für Terror, Unterdrückung und die Abschaffung von Freiheit und Demokratie. Ihn als Kampfbegriff gegen politische Mitbewerber zu verwenden, verharmlost die Geschichte und vergiftet den demokratischen Diskurs.
Unsere Demokratie lebt vom fairen Wettbewerb der Argumente, nicht von Diffamierung. Deshalb braucht es eine klare Abgrenzung gegen jede Form von Extremismus und einen respektvollen Umgang miteinander, auch bei harten politischen Auseinandersetzungen.
Wir machen die Rente generationengerecht und zukunftssicher.
Seit über 30 Jahren wird in Deutschland über die Zukunft der Rente diskutiert. Klar ist: Mit dem demografischen Wandel braucht es Lösungen sonst steigen Beiträge stark und das Rentenniveau sinkt. Nichtstun ist keine Option.
Mit dem Rentenpaket I haben wir bereits erste Gerechtigkeitsfragen gelöst, etwa die Mütterrente. Jetzt liefert die Rentenkommission Vorschläge für ein Rentenpaket II, das langfristig Stabilität schaffen soll.
Im Mittelpunkt stehen dabei wichtige Reformen:
👉Stärkung kapitalgedeckter Elemente wie einer „Aktienrente“ nach schwedischem Vorbild
👉Mehr Generationengerechtigkeit durch Anpassung des Nachhaltigkeitsfaktors
👉Eine moderate und schrittweise Anpassung des Renteneintrittsalters
👉Eine neue Nettoersatzquote für mehr Transparenz im Alterseinkommen
👉Einbeziehung von Selbstständigen in die Altersvorsorge
👉Bessere Absicherung von Menschen mit niedrigen Renten
👉Reform der Minijobs mit Blick auf die Rentenversicherung
Unser Ziel ist klar: Wer ein Leben lang arbeitet, soll im Alter gut und verlässlich abgesichert sein.