Mein Kollege Konrad Körner macht mit einem simplen Beispiel deutlich wie unangebracht die aktuelle Stunde der AfD letzte Woche war.
Die AfD greift die Vorwürfe zu Pornodarstellungen in einem Theaterprojekt an der Oberschule Schleife im Kreis Görlitz politisch auf und hebt sie auf die Bundesebene.
Der Fall sorgte bereits bundesweit für Schlagzeilen. Die Schule stoppte das Projekt und beendete die Zusammenarbeit mit externen Partnern. Behörden prüfen den Vorfall, die Polizei ermittelt. Auch im Sächsischen Landtag ist er Thema.
Das Projekt wurde von Sozialistische Jugend Deutschlands, Die Falken, organisiert, die Bedauern äußerten. Nach eigenen Angaben gelangte versehentlich ein Magazin mit sexuellen Darstellungen in die Bastelmaterialien.
Der Vorfall ist zweifellos ernst und gehört sorgfältig aufgearbeitet. Gleichzeitig ist er jedoch kein Thema für den Bundestag. Es sind keine Bundesmittel geflossen, und Bildung fällt in die Zuständigkeit der Länder.
Eine Aktuelle Stunde im Bundestag ist dafür nicht geeignet: Sie dient der Debatte über bundespolitische Fragen von übergeordneter, aktueller Bedeutung. Ein Einzelfall an einer Schule, so gravierend er sein mag, wird auf Landesebene aufgeklärt und politisch behandelt, etwa in den zuständigen Behörden und im Sächsischen Landtag. Eine Verlagerung in den Bundestag trägt wenig zur Lösung bei, sondern verfehlt die eigentliche Zuständigkeit.
Das wäre so als würden wir eine ganze Debatte um einen AfD-Kandidaten führen, der sein eigenes Auto vor der Kommunalwahl anzündet.
🏗️ Gute Nachrichten für Schernfeld! Die Gemeinde erhält 517.500 Euro aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten für die Modernisierung der Turnhalle. 💪
Die Gebäude sind rund 35 Jahre alt. Jetzt wird energetisch saniert und fit für die Zukunft gemacht. Gerade mit der offenen Ganztagsschule wird eine moderne Sporthalle immer wichtiger für Betreuung, Bewegung und Gemeinschaft.
Auch die Vereine vor Ort profitieren: Die Halle wird künftig vielseitig nutzbar sein, vom Sport bis zu Veranstaltungen.
Ich freue mich sehr über die Förderung: Mit der „Sportmilliarde“ setzt der Bund ein klares Zeichen für Kommunen, Vereine und den Breitensport.
„We love you, from the Moon.“ 🌕
Die Artemis-2-Mission zeigt eindrucksvoll, in was für einer Zeit wir leben: einer Zeit des Umbruchs, aber vor allem des Aufbruchs. Raumfahrt ist heute nicht nur Faszination, sondern auch ein strategischer Zukunftsraum: für Souveränität, wirtschaftliche Stärke und unsere Sicherheit.
Deutschland und Europa spielen dabei eine entscheidende Rolle. Beim Raumschiff „Orion“ steckt zentrale Technologie made in Germany: Das Servicemodul sorgt dafür, dass die Crew atmen kann, Wasser und Strom hat und sicher navigiert. Auch bei der Orientierung im All setzt die NASA auf deutsche Spitzenforschung, etwa mit einem Sternensensor aus Jena.
Gleichzeitig entstehen neue Chancen: Start-ups entwickeln innovative Technologien, junge Unternehmen bringen frische Ideen in die Raumfahrt und schreiben von Europa aus an der Zukunft im All mit.
Und: Raumfahrt wird vielfältiger. Frauen sind längst ein selbstverständlicher Teil dieser Missionen bis hin zu Astronautinnen wie Christina Koch.
👉 Klar ist: Der internationale Wettbewerb nimmt zu. Länder wie China oder Indien investieren massiv. Umso wichtiger ist es, dass wir als Europa gemeinsam vorangehen und unsere Stärken bündeln.
Denn unsere Zukunft wird auch im Weltall entschieden. 🚀
Wie entstehen eigentlich Entscheidungen in politischen Fraktionen? 🤔
Ganz grob läuft das so: Innerhalb einer Fraktion treffen sich die Abgeordneten regelmäßig, um Themen zu diskutieren, Positionen abzuwägen und Argumente auszutauschen. Oft gibt es Facharbeitsgruppen, die sich intensiv mit einzelnen Themen beschäftigen und Vorschläge erarbeiten.
Diese Ideen werden dann in der gesamten Fraktion besprochen. Dabei wird manchmal leidenschaftlich diskutiert, Kompromisse werden gesucht und unterschiedliche Meinungen zusammengeführt. Ziel ist es, am Ende eine gemeinsame Linie zu finden.
Vor wichtigen Abstimmungen im Parlament legt die Fraktion fest, wie sie abstimmen möchte. In vielen Fällen gilt dabei die sogenannte Fraktionsdisziplin. Das bedeutet, dass die Mitglieder einheitlich abstimmen, um politisch geschlossen aufzutreten.
Am Ende zählt im Parlament jede Stimme einzeln, aber oft steht dahinter ein langer Prozess aus Diskussion, Verhandlung und gemeinsamer Entscheidungsfindung. 🗳️
Ein intensiver und spannender Austausch in Berlin: Der Arbeitskreis für Gesundheit, Pflege und Prävention der CSU-Landtagsfraktion war gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitswesens vor Ort.
Die große Bandbreite an Perspektiven hat einmal mehr gezeigt, wie vielfältig unser Gesundheitssystem ist und wie wichtig der Dialog zwischen Praxis, Wissenschaft und Politik bleibt. Im Mittelpunkt standen unter anderem Gespräche zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Besonders bereichernd war der fachliche Austausch mit Prof. Dr. Alexander Meyer zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizin sowie mit Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen zu postinfektiösen Erkrankungen wie Long COVID.
Gerade diese Erkrankungen haben erst durch die COVID-19-Pandemie die notwendige Aufmerksamkeit erhalten. Ein großer Dank gilt Frau Prof. Scheibenbogen für ihren unermüdlichen Einsatz in diesem Bereich. Mit der von Dorothee Bär initiierten Nationalen Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen und einer Förderung von 500 Mio. € schaffen wir die Grundlage, um Ursachen besser zu verstehen und Forschungsergebnisse schneller in die Versorgung zu bringen.
Gleichzeitig wird deutlich: Digitalisierung und insbesondere Künstliche Intelligenz sind zentrale Bausteine, um den Herausforderungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels zu begegnen. Sie werden die Gesundheitsversorgung der Zukunft entscheidend mitgestalten.
Der Austausch hat gezeigt, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit steckt – und wie wichtig es ist, diesen Dialog kontinuierlich fortzuführen.
Wie sieht Politik eigentlich hinter den Kulissen aus? 🤔
Enia Hida konnte in den letzten Wochen als Praktikantin im Deutscher Bundestag genau das erleben und dabei feststellen, dass vieles ganz anders ist, als man es sich vorher vorstellt.
Zwischen intensiven Diskussionen, spontanen Wendungen und den stilleren Momenten abseits des Rampenlichts wurde schnell klar: Politik ist nicht nur das, was man im Fernsehen sieht, sondern ein vielschichtiger, lebendiger Prozess. Eine Erfahrung, die überrascht, bewegt und den Blick nachhaltig verändert. 🏛️