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17.02.2010

Politischer Aschermittwoch

Aschermittwoch 2010 in Unsernherrn         Foto - K. Kastl
Aschermittwoch 2010 in Unsernherrn Foto - K. Kastl
MdB Dr. Reinahrd Brandl nach seiner engagierten Rede
MdB Dr. Reinahrd Brandl nach seiner engagierten Rede
Datum:
17.02.2010
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Ort:
Stadt Ingolstadt

CSU-Kreisvorsitzender Hans Süßbauer konnte im voll besetzten Gasthaus Peterwirt 400 Gäste beim politischen Aschermittwoch begrüßen. H. Süßbauer betonte in seiner Begrüßung, dass man auch am Aschermittwoch nicht auf den politischen Gegner eindreschen muss, sondern auch auf feine Art und Weise die Interessen der eigenen Partei vertreten kann. Genau das hat MdB Dr. Reinhard Brandl in Unsernherrn getan. Ohne billige Polemik und altbekannte Sprechblasen setzte er sich intelligent und sachlich mit dem politischen Gegner auseinander. Nach seiner zweiten Rede vor dem Deutschen Bundestag sei er jetzt reif für den Aschermittwoch in Unsernherrn, hatte Ortsvorsitzender Christian Siebendritt den Hauptredner des Abends angekündigt. Doch bevor dieser die Bühne betragt, sorgte Bruder Barnabas (Martin Dick) für kabarettistische Unterhaltung. In seiner Rede streifte Reinhard Brandl alle Felder der Politik und berichtete über seine Arbeit in Berlin, vor allem aus den Ausschüssen Bildung und Forschung sowie Verteidigung. Dass der Verteidigungsausschuss dann zum Kundus-Untersuchungsausschuss wurde, hat dessen Bedeutung nochmals erhöht und beschäftige ihn sehr, so MdB R. Brandl. Die Aufarbeitung des Angriffs auf die Tanklastzüge in Afghanistan hält Brandl für sehr wichtig. Wenn einem Offizier bei nachträglicher Betrachtung ein Fehler unterstellt werden müsse, so sei dieser Mann kein Verbrecher, sondern wollte seine Soldaten schützen. Die Aufklärung der Vorgänge ist für ihn sehr wichtig und vor allem eine Frage des Vertrauens. Der Eindruck, hier solle etwas vertuscht werden, müsse vermieden werden, denn das sei wiederum schädlich für das Ansehen der Bundeswehr. Zum Thema Wirtschaftskrise betonte Brandl, dass er sehr verärgert darüber sei, dass die Verursacher, einige zockende Banken, jetzt noch mehr zockten, weil sie jetzt wüssten, der Staat könne sie nicht untergehen lassen, weil sie systemrelevant seien. Im letzten Teil seiner Rede ging Brandl auch auf die Themen Familienpolitik und Landwirtschaft ein. Die Zuhörer verabschiedeten Dr. Reinhard Brandl mit lang anhaltendem Beifall.

Gasthaus Peterwirt
Dorfstraße 2
85051 Ingolstadt