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03.09.2009

Veranstaltung zur Bundestagswahl

Reinhard Brandl referiert in Maxweiler
Reinhard Brandl referiert in Maxweiler
Datum:
03.09.2009
Uhrzeit:
20:00 Uhr
Ort:
Große Kreisstadt Neuburg an der Donau

Dr. Reinhard Brandl diskutiert mit den Bürgern von Maxweiler „Maxweiler ist ein Stammtermin in unserem Wahlkampfkalender“, so Bürgermeister und Ortsvorsitzender Heinz Enghuber bei der Begrüßung der gut 25 Teilnehmer des politischen Abends mit Dr. Reinhard Brandl im Schützenheim Maxweiler. Waltraud Götz stellte die Geschichte des 200 Jahre alten Stadtteil Neuburgs vor. Brandl freute sich über den Einblick, denn er sei schon sehr häufig an Maxweiler vorbei gekommen und daher nun dankbar für die Chance, im Rahmen des Wahlkampfes alle Gemeinden seiner Heimatregion kennen lernen zu dürfen. Die Bürger nutzten die Gelegenheit, den „Nachfolger Horst Seehofers für das Bundestagsmandat“ genauer kennen zu lernen. Der 32-jährige Wirtschaftsingenieur aus Eitensheim erzählte von den Wahlkampferfahrungen der letzten Wochen, in denen er mit seinem Team im ganzen Wahlkreis unterwegs war und ist. Sein Fazit: Trotz der Vielseitigkeit der Region treten einige Probleme immer wieder auf. Dazu gehört auch die flächendeckende Versorgung mit Breitband-Internet. Da die kommerziellen Anbieter strickt nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entscheiden, bleiben viele kleinere oder abgelegene Gemeinden auf der Strecke. „Das ist der größte Hemmschuh in der Entwicklung des ländlichen Raumes“, so Brandl. Er stellte die Bemühungen der CSU auf diesem Gebiet dar und versprach, sich im Falle seiner Wahl besonders dieser Themen, die kleine Gemeinden betreffen, anzunehmen. „Die Infrastruktur vor Ort muss stimmen, wenn man junge Leute am Ort halten will“, so der Bundestagskandidat der CSU. Die Kommunen hätten in den Bereichen Kinderbetreuung und Bildung ohnehin sehr viele zusätzliche Aufgaben übernommen, so dass man ihnen die Arbeit leichter machen müsse, anstatt durch unzählige bürokratische Hürden immer neue Entwicklungsbremsen einzubauen. Gerade der Bereich der Familienpolitik, der unter Ministerin von der Leyen aus der „Gedöns-Ecke“ Gerhard Schröders herausgeholt wurde, stellt die Weichen für die künftige Entwicklung der Kommunen. „Wo die Kinder fehlen“, so Brandl, „stirbt heute der Kindergarten, morgen die Schule und übermorgen haben die Vereine ein Problem“. Geld allein garantiert allerdings nach Ansicht Brandls noch keinen Kindersegen in der Gesellschaft. „Allein an 50 Euro mehr Kindergeld liegts nicht“, so der Eitensheimer. Es komme viel mehr darauf an, die Grundstimmung gegenüber Kindern zu verbessern. Die Politik ist hier gefordert, von der Wortwahl in Debatten bis hin zu Nebenwirkungen von Gesetzen die Augen offen zu halten. Im Anschluss an die Ausführungen Reinhard Brandls diskutierten die Maxweiler Bürger ausführlich über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise, die uns nach der Einschätzung Brandls noch mindestens die nächsten fünf Jahre beschäftigen wird. So lange dauert es nämlich, bis rein rechnerisch die gleiche Wertschöpfung in Deutschland erreicht ist wie sie 2008 vor Ausbruch der Krise erwirtschaftet wurde.

Schützenheim Maxweiler
Maxweiler Straße 2
86633 Maxweiler