Navigation
23.04.2021

Zweite Runde für 5GoINg: Bis zu 4 Millionen Euro Fördermittel

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (links) begrüßt Dr. Rein-hard Brandl, MdB (mitte) und Dr. Carsten Doerenkamp, IFG (rechts).
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (links) begrüßt Dr. Rein-hard Brandl, MdB (mitte) und Dr. Carsten Doerenkamp, IFG (rechts).
Datum:
23.04.2021
Uhrzeit:
11:00 Uhr
Ort:
Überörtlich

Das Ingolstädter Innovationskonzept „5GoIng“ hat die Chance auf weitere Fördermittel durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat am Freitag, 23.04.2021, zu einer digitalen Auftaktveranstaltung für die zweite Runde des 5G-Innovationswettbewerbs geladen. Er rief die teilnehmenden 5G-Innovationsregionen, darunter auch Ingolstadt, offiziell zur Antragstellung für die Förderung der Umsetzung der Konzepte auf, die in der ersten Runde erarbeitet wurden. Es werden jeweils bis zu vier Millionen Euro an Fördermittel in Aussicht gestellt.

Stellvertretend für das Ingolstädter Konsortium nahmen der Bundestagsabgeordnete Dr. Reinhard Brandl und der Innovationsmanager der IFG Dr. Carsten Doerenkamp an der Videokonferenz teil.

Im Fokus des Ingolstädter Konzepts „5GoIng“ steht die Entwicklung von Anwendungen des neuen 5G-Technologie im Bereich der vernetzten Mobilität. Im Falle einer Zusage durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sollen die Fördergelder zum Aufbau eines Open Innovation Labs eingesetzt werden. “Ziel ist die Erweiterung von „IN²Lab“, das als städtisches Testfeld für vernetztes und automatisiertes Fahren, welches das "Digitale Testfeld  Autobahn" an der A9 mit dem High-Tech-Hub „IN-Campus“ verbindet.” erläutert Brandl.

Wirtschaftsreferent und Vorstand der IFG Prof. Dr. Georg Rosenfeld fasst zusammen: “Das 5GoIng-Konzept birgt hervorragende Chancen für den Mobilitätsstandort Ingolstadt. Das Konsortium steht in den Startlöchern und wartet gespannt auf die finale Förderzusage.”

Zum Hintergrund: Im Dezember 2019 erhielt das Ingolstädter Konsortium - bestehend aus der Stadt Ingolstadt und der städtischen Wirtschafts- und Innovationsförderung IFG, der Technischen Hochschule Ingolstadt, dem Fraunhofer Anwendungszentrum VMI sowie der CARIAD SE, der Savari GmbH und der ZERO GmbH - für ihre Projektidee „5GoIng“ im Rahmen der ersten Runde des 5G-Innovationswettbewerbs des BMVI eine Förderung von 100.000 Euro. Die Fördergelder wurden genutzt, um die Projektidee bis hin zu einem detaillierten Umsetzungskonzept auszuarbeiten. In diesem Rahmen wurde u.a. eine Startup-Challenge, Bürgerinformation sowie (über-)regionale Austauschtreffen organisiert und durchgeführt.